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Hund und Familie

Was können wir tun für einen gestressten Hund?

Vermeidung von Stress durch richtige Zuwendung

Zuallererst müssen wir aufmerksam und sensibel werden, Stressanzeichen überhaupt zu bemerken und als solche zu deuten. Unser eigenes Verhalten muss überprüft und ggf. verändert werden.

Wir können den Hund aus der Stresssituation herausnehmen und für ein entspannteres Umfeld sorgen. Desweiteren müssen wir unsere Trainingsmethoden neu überprüfen: Schluss mit dem Einsatz von Stachelhalsbändern, Kettenwürgern oder gar Teletac-Geräten. Auch grobe Manipulationen wie Leinenrucke oder Herunterdrücken zum Sitz oder Platz sollten wir vermeiden.

Hingegen sind eine freundliche Behandlung und Stimme beim Training sehr wichtig, um den Hund nicht durch Ungeduld, harte Worte oder Handlungen zu stressen, nur weil er noch nicht verstanden hat, was genau wir von ihm verlangen.

Situationen, in denen der Hund großem Stress ausgesetzt ist, müssen vermieden werden. Hierzu gehören z.B. das Alleinlassen im zu heißen Auto wie auch ein zu dichtes Vorbeigehen am „Erzfeind". Wir sollten unserem Hund stets die Möglichkeit geben, sich zu lösen, wann immer erdies muß. Es sollte selbstverständlich sein, dafür zu sorgen, daß die täglichen Grundbedürfnisse wie Bewegung, Spiel, Nahrung, Sozialkontakte, Ruhen, sich Versäubern befriedigt werden. Unserem Hund Nähe und Berührung zuteil werden zu lassen, ihm immer mal wieder Massage, T-Touch oder auch Reiki zu geben, eng mit ihm aneinander zu liegen ohne ihn zu bedrängen und festzuhalten , nimmt Hunden den Stress und stärkt die Bindung zwischen Mensch und Hund.

Darüberhinaus können wir selbst die Beruhigungssignale der Hunde erlernen und einsetzen, um in der „Hundesprache" klare Absichten auszudrücken.

Die beste Therapie ist, unseren Hund so wenig wie möglich, aber auch soviel wie nötig Stress aushalten zu lassen.


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