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Ausbildungen

Therapiehunde als Lebenshilfe

Therapiehundesc hule Glücksbringer hilft der kleinen Franziska

Therapiehunde sind Schmuse- und Streichelhunde für Menschen mit Handicaps. Sie bewirken durch ihre Anwesenheit, ihre Freundlichkeit zwischenmenschlichen Kontakt. Ein Behinderter wird öfter und freundlicher von Passanten angesprochen, wenn er einen Therapiehund bei sich hat.

Diese Hunde geben Sicherheit, Geborgenheit und Selbstbewusstsein. Sie schenken Zärtlichkeit, Lebensfreude, unterstützen die Sprachentwicklung und fördern die Motorik von Kindern mit Entwicklungsstörungen. Therapiehunde sind sehr vielseitig und gezielt einsetzbar in Familien, Institutionen wie z.B. Heimen, Kindergärten, beschützende Werkstätten, Behindertenwohngruppen, in Therapieeinrichtungen oder bei Behandlungen. Sie sind somit von großem Nutzen und eine echte Chance für die Weiterentwicklung von Kindern mit Behinderungen.

Diese Chance erhoffen sich auch die Eltern von Franziska.

Sie wurde 1998 als gesundes Kind geboren. Doch schon im ersten Lebensjahr zeigte sich, dass mit ihr etwas nicht stimmte. Ihre Eltern suchten Rat bei vielen kompetenten Ärzten, führten einen wahren Marathon an Arztgesprächen. Franziska durchlief unzählige Untersuchungen und Klinikaufenthalte. Alles mit dem Ergebnis, dass kein Arzt eine genaue Diagnose stellen, noch ihr helfen konnte. Ohne konkrete Diagnose jedoch, leistet die Krankenkasse oder andere Organisationen nur beschränkte Unterstützung.

Franziska ist inzwischen 5 ½ Jahre alt. Ihr Entwicklungsstand entspricht dem eines Babies unter einem Jahr. Sie kann nicht allein essen, wird gewickelt, da sie auch ihre Ausscheidungen nicht kontrollieren kann. Ihre Sprachentwicklung beschränkt sich auf wenige Silben: dada, lala, heia. Sie kann sitzen, sich umdrehen, einige Gegenstände in den Händen halten, jedoch nicht koordiniert greifen. Franziska wird jeden Tag in einem Kindergarten therapeutisch betreut und erhält außerdem noch Förderung durch therapeutisches Reiten, Ergotherapie, Logopädie und Cranio-Sacral-Therapie. Neben dem körperlichen und geistigen Entwicklungsstand ist das Hauptproblem die fehlende Motivation sich zu bewegen oder zu beschäftigen. Auf Tiere allerdings reagiert Franziska sehr spontan und freudig! Besonders Pferde, Kühe, Fische und Hunde liebt sie sehr! So reagierte sie sehr positiv auf den Therapiehund „Timber", mit dem sie die ausgebildete Hundetrainerin Ahiraque auf der Mauern im Sommer 2003 besuchte. Timber arbeitet in der „Therapiehundeschule Glücksbringer" unter der Leitung von Frau auf der Mauern. Er ist extrem menschenfreundlich und liebt Kinder über alles. So schaffte er es auch, Franziska total zu begeistern und regte sie durch sein Verhalten dazu an, ihre ersten Krabbelversuche zu beginnen. Franziskas Eltern erhoffen sich durch einen Therapiehund die Motivation ihrer Tochter zu unterstützen. Ganz wichtig wäre es für sie, dass Franziska mit einem Hund aufwächst, der speziell für ihre Bedürfnisse ausgebildet wird. Der es z.B. geduldig erträgt, wenn sie ungeschickt ins Fell greift oder unkoordinierte Bewegungen macht, der sie jedoch auch zu mehr Bewegung und Sprechen motiviert. Die Kosten der Ausbildung eines geeigneten Therapiehundes betragen in etwa 5000,- bis 7000,-€. Doch diese Summe übersteigt leider die finanziellen Mittel der Familie, die ohnehin bereits durch rollstuhlgerechten Umbau des Hauses und dauerhaften Therapiekosten überfordert ist.

Wer sich angesprochen fühlt und der kleinen Franziska eine Chance auf einen eigenen Therapiehund geben möchte, wende sich mit einer Spende an

  • das Vereinskonto „ForseA", Forum selbstbestimmter Assistenz behinderter Menschen e.V.
  • Bankverbindung
    Raiffeisenbank Kocher Jagst, Ingelfingen
    BLZ 600 697 14
    Konto: 46 555 005
  • Kennwort „Franziska".

Möchten Sie weitere Informationen, wenden Sie sich bitte uns.


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